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Herzlich Willkommen! Projektvorstellung

Herzlich Willkommen im Virtuellen Museum für die Digitalen Geisteswissenschaften.

Dieses Museum ist unter dem Titel »Leh­ren und Ler­nen im Vir­tu­el­len Museum – Digi­tale Geis­tes­wis­sen­schaf­ten inno­va­tiv ver­mit­telt« im Rahmen der Förderinitiative »Innovative Lehre« der Koordinationsstelle e-Learning mit Mitteln der Nikolaus Koch Stiftung ermöglicht worden. Durchgeführt wurde das Projekt am Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften/Trier Center for Digital Humanities in Verbindung mit der Professur für Digital Humanities, Universität Trier.

Beteiligte Personen inkl. Funktion
Prof. Dr. Caroline Sporleder Projektleitung (Feb. 2015–Sept. 2015)
Dr. Vera Hildenbrandt Projektleitung (seit Feb. 2015)
Matthias Schneider, M.A. Projektkoordination (seit Feb. 2015)
Ursula Schultze, B.A. Projektkoordination (seit Feb. 2015)
Dipl.-Soz. Michael Lambertz Webdesign, CMS (seit Feb. 2015)
Ruth Bruchertseifer, B.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (Feb. 2016-März 2016)
Wolfgang Bruckner, M.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (März 2015–Sept. 2015)
Justine Duda, M.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (Feb. 2016-März 2016)
Sabine Friedrich, M.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (Feb. 2016-März 2016)
Pia Geißel, B.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (Feb. 2016-März 2016)
Melanie Kleefisch, B.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (März 2015–Sept. 2015)
Sarah Merz, B.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (März 2015–Sept. 2015)
Nicolas Schenk, B.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (seit März 2015)
Daniel Schneider, M.A. wiss. Hilfskraft/Durchführung (seit Feb. 2016)
Henning Gebhard, B.A. wiss. Hilfskraft/Webdesign/Programmierung (seit Juni 2016)

 

Laufzeit der Finanzierung durch die Förderinitiative: Februar-September 2015

Informationen zur Förderinitiative und den weiteren geförderten Projekten s. Link

Raumübersicht des Virtuellen Museums

Sabine Friedrich/Matthias Schneider n. Michael Lambertz, [CC BY-SA 4.0]

Ausstellungskonzept
 

 

Pilotphase

Das Vorhaben, ein Virtuelles Museum für die Digitalen Geisteswissenschaften aufzubauen, verfolgt mehrere kurz- und mittelfristige Ziele:

  • Vermittlung von Kompetenzen bei der Informationssuche, -aufbereitung und -präsentation an Studenten der Universität Trier
  • Einblick in die Arbeit des Kompetenzzentrums als Beispiel für ein DH-Zentrum
  • Erstellung einer virtuellen Informationsplattform zu den Digitalen Geisteswissenschaften nach dem Vorbild musealer Konzeptionen der Informationsvermittlung
  • Entwicklung eines nachhaltigen technischen Systems mit Erweiterungspotenzial für die Integration in Lehrveranstaltungen an der Universität Trier
  • Vermittlung von Wissen über die Digitalen Geisteswissenschaften an Studienanfänger, -bewerber und am Fach Interessierte

In der Pilotphase Februar-September 2015 wurden zwei erste Pfeiler abgeschlossen. Einerseits wurde eine Drupal 8-Instanz mit projektspezifischen Anpassungen implementiert, die für künftige Inhaltserweiterungen genutzt und ggf. angepasst werden kann, andererseits wurden thematische Schwerpunkte erarbeitet und in einem musealen Konzept aufbereitet. Wie in einem physisch zugänglichen Museum besteht auch im Virtuellen Museum für die Digitalen Geisteswissenschaften die Möglichkeit, verschiedene themenorientierte Räume und hierin einzelne Stationen (ggf. um Teilstationen ergänzt) zu entdecken. Bei der Erschließung, Aufbereitung und Präsentation der Inhalte waren die am Projekt mitarbeitenden Hilfskräfte maßgeblich beteiligt, wobei nicht nur inhaltliche Kenntnisse vermittelt wurden, sondern auch Aufschluss über gestalterische, juristische oder technische Themen gegeben werden konnte.

Weiterentwicklung nach Ende der Pilotphase

Nach Ende der Pilotphase zum 30. September 2015 wird das Projekt im Rahmen des Kompetenzzentrums ausgebaut und gepflegt. Die reguläre Einbindung von Inhalten des Virtuellen Museums in die universitäre Lehre läuft seit dem Wintersemester 2015/16, insbesondere im Masterstudiengang Digital Humanities.

Themenräume des Museums

Aktuell führt das Museum in drei große thematische Bereiche ein, die von einem Raum zu unterschiedlichen DH-Konzepten und -Begriffen, einer Ausgangs- und einer Social Media-Station ergänzt werden.

Der Raum DH-Definitionen führt in den Gegenstandsbereich ein, skizziert kurz die Entwicklung der Digitalen Geisteswissenschaften und stellt nicht zuletzt unterschiedliche DH-Konzepte gegenüber. Für das Virtuelle Museum wird im Sinne der intersubjektiven Verständigung eine Arbeitsdefinition eingeführt und genutzt.

Die Räume Nr. 1 zu digitalen Wörterbüchern, Nr. 2 zur Digitalisierung von Kulturgütern und Nr. 3 zur Erforschung bisher noch nicht entschlüsselter Wissenschaftsrätsel bilden einen weiten Bogen von Themen, Gegenständen und Methoden bzw. Werkzeugen der Digitalen Geisteswissenschaften ab. Während der Raum zu den digitalen und digitalisierten Wörterbüchern explizit vom Gegenstand ausgehend konzipiert ist, gedruckte und digitale Nachschlagewerke kontrastiert, Verfahren zur nachträglichen Volltextdigitalisierung vorgestellt, und verschiedene Wörterbuchportale mit ihren jeweiligen Eigenschaften porträtiert, stellt der zweite Themenraum Verfahren zur Digitalisierung von Audio- und Videodaten, zur Erstellung von 3D-Modellen, rechtliche Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die Vorteile sowie die damit einhergehenden Probleme von Digitalisierungsverfahren vor. Raum 3 geht von zwei geisteswissenschaftlichen Forschungsgegenständen, dem Diskos von Phaistos und dem Voynich-Manuskript, aus und stellt bereits etablierten und kontrovers diskutierten Forschungsansätzen Perspektiven zur digitalen Erforschung dieser beiden bis dato nicht entschlüsselten Artefakte gegenüber.

Nach dem Ende der Förderphase konnten mit zusätzlichen Räumen zur Digitalen Kodikologie, zur Digitalen Editionswissenschaft neue Themenbereiche erschlossen werden. Außerdem bietet der Lehr-Blog »Digital Humanities« Informationen, Dokumentationen und überarbeitete Hausarbeiten, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen des Masterstudiengangs M.Sc. Digital Humanities in Trier entstanden sind.

Zusätzlich zu darstellenden Stationen sind interaktive Stationen geplant bzw. bereits implementiert, in denen Sie als Besucher des Virtuellen Museums folgende Aufgaben bearbeiten können:

  • schrittweise Auszeichnung von Wörterbuchartikeln in TEI-XML mit Echtzeitüberprüfung
  • Durchführung von Suchen in verschiedenen Wörterbuchportalen zur Exemplifikation der unterschiedlichen Oberflächen und Datengrundlagen
  • Durchführung von Suchen in Digitalisierungsportalen und Meta-Katalogen zur Entdeckung der jeweiligen Sammlungsbereiche und Erschließungen

Derzeit (26. April 2017) sind die interaktiven Stationen Nr. 2 und 3 noch nicht für die Benutzung freigeschaltet. Wir arbeiten an einer zeitnahen Implementierung.

 

Optionen für den Museumsbesuch

Wie in einem physischen Museum besteht auch mit der vorliegenden Präsentationsform die Möglichkeit, die dargebotenen Inhalte auf unterschiedlichen Wegen zu entdecken. Explizit vorgesehen sind drei unterschiedliche Besucherprofile, die Sie jedoch nicht in ihrer kreativen Erschließung der Inhalte beschränken, sondern vielmehr zum Ausprobieren einladen sollen.

Besucherprofil »Bildungstyp«/Rundgang

Besucher, die ein breites Interesse und die nötige Zeit mitbringen, können sich die unterschiedlichen Räume und Stationen des Museums in einem linearen Rundgang, beginnend mit dieser Station, über die verschiedenen Räume bis hin zur Ausgangsstation ansehen. Hierzu ist es lediglich notwendig, die Navigationspfeile am Ende jeder Seite zu benutzen, um zum nächsten Raum bzw. zur nächsten Station zu springen.

Besucherprofil »Stöbertyp«/Stöbern und Entdecken

Eine alternative Einstiegsmöglichkeit ist der Besuch von Stationen, die im Banner auf der Übersichtsseite präsentiert werden oder der Klick auf die social tags der unterschiedlichen Inhaltsseiten, die ebenfalls auf der Übersichtsseite zu finden sind. Um zu weiteren Stationen zu gelangen, werden auch in jeder Seite aus social tags generierte Vorschläge unterbreitet.

Besucherprofil »Strukturtyp«/gezielte Suche

Selbstverständlich ist es auch möglich, im Virtuellen Museum gezielt nach Inhalten zu suchen. Hierzu können die Übersichtsseiten der einzelnen Räume oder die seitenübergreifende Volltextsuche genutzt werden.

Fragen/Anmerkungen?

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zum Virtuellen Museum haben, freuen wir uns über Ihre Mitteilung.

Nutzen Sie hierzu gerne die Kontaktmöglichkeiten, die Sie hier finden.